Sanierung des Frankenkronwerks
- Stralsund
- Schulbau
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Bauherr:
Beschreibung
Projektdetails
Durch die Sanierung und Erweiterung des historischen Frankenkronwerks komplettieren zusätzliche schulübergreifende Räume für den Wahlpflichtunterricht, eine Mensa sowie Büro- und Nebenräume am Standort den über Jahre gewachsenen Schulcampus.
Die Sanierung umfasst ist eine komplette Entkernung des Bestandsgebäudes und den Abbruch der neuzeitlichen Nebengebäude und umfangreiche Schadstoffsanierung auf Grundlage der erstellten Gutachten. Bis auf die denkmalpflegerisch bedeutsame Außenhülle und das historische Dachtragwerk werden sämtliche neuzeitlichen Einbauten, Wände, Verkleidungen, Zwischendecken, kontaminierte Böden und nichttragende Sohlplatten sowie die haustechnischen Anlagen und Installationen entfernt.
Nach der notwendigen statischen Ertüchtigung des Dach-Sprengwerks wurden neue Wände und Zwischendecken überwiegend als Stahlleichtbaukonstruktionen auf einer tragenden Sohlplatte errichtet. Aufgrund der schlechten Baugrundverhältnisse erhielt die neue Sohlplatte eine Tiefgründung aus Micropfählen. Ziel war es, sämtliche neuen Lasten einschließlich des neuen Anbaus unabhängig vom Bestand zu gründen und somit keine Lasterhöhungen in die historischen Konstruktionen einzutragen.
Wesentliche Aspekte des Entwurfes waren die Wiederherstellung der großräumigen Strukturen entsprechend der ursprünglichen Hallennutzung, der Erhalt und die Erlebbarkeit des historischen Dachtragwerks, die Schaffung multifunktional nutzbarer, großflächiger Räume. Die Angliederung der Lehrküche an die Mensa zur Einbeziehung des Unterrichts und die mobile Trennwand der Mensa zur Erweiterung der Mensa zu einer Aula sind bauliche Anregungen zu Mehrfachnutzungen in der großräumigen Struktur.