Sperrwerk als Sturmflutschutz
- Greifswald-Wieck
- Werkbau
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Beschreibung
Projektdetails
Die Wahl einer Ellipse als Grundform folgt dabei dem Prinzip der gesamten Planung, eine Reduzierung der Baumassen zu erreichen. Bei einer vergleichsweise geringen Gebäudeaußenfläche bietet sie ein Maximum an Nutzfläche. Mit der Verdrehung zum Sperrwerkspfeiler um 45° konnten zudem die Erschließungsflächen sehr geringgehalten werden.
Gleichzeitig ist das Gebäude mit seiner einprägsamen Form den optischen Orientierungspunkt, das „Wegzeichen für die Schifffahrt“ des Sperrwerkes.
Das Betriebsgebäude gliedert sich dabei in einen Steuerstand, welcher zweigeschossig in ovaler Form ausgeführt wird, und einem 1-geschossigen Ausstellungsbereich.
Der eigentliche Arbeits- und Kontrollraum, von wo die wesentlichen Funktionen des Sperrwerkes bedient werden, befindet sich im Obergeschoss des Betriebsgebäudes und ermöglicht einen optimalen Blick in den Bodden und auf die landeinwärts liegende Klappbrücke.
Die Gesamtgestaltung ist geprägt von kurzen Wegen und einem klaren Raumkonzept.
Die architektonische Einpassung und Planung Hochbau eines Drehsegment-Sperrwerkes in die Ryckmündung zum Greifswalder Bodden für die Generalplanung durch das Ing.-Büro Hydroprojekt Berlin – wurde mit dem Deutschen Ingenieur-Baupreis 2016 ausgezeichnet.